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Welttoilettentag: Für viele (k)ein Thema, ein Tabu, aber für die Betroffenen essentiell

„Worüber man nicht redet, das kann sich nicht verbessern“, mit diesem Statement rief Jack Sim am 19.11.2001 die World Toilet Organization (WTO) ins Leben. Zentrales Anliegen dieser non-profit Organisation ist es, die sanitären Einrichtungen weltweit zu verbessern. Hygenische und zweckmäßige Toiletten sind ein grundsätzliches Menschenrecht nach Ansicht der WTO.

Ein Alltag ohne Toilette ist für uns unvorstellbar und mal ehrlich, die Toilette ist ein Tabuthema und wird von uns als eine absolute Selbstverständlichkeit betrachtet. Doch leider ist dies nicht überall der Fall. 2,4 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu einer angemessenen sanitären Versorgung. Rund 40 Prozent der Weltbevölkerung leben ohne Zugang zu einer Kanalisation und häufig mit Fäkalien kontaminiertem Trinkwasser. Dabei sind verschmutztes Wasser und schlechte sanitäre Versorgung zwei der Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit. Täglich sterben schätzungsweise 1500 Kinder als Folge dessen. Auch wenn es aufgrund der Thematik nicht das populärste oder medienwirksamste Anliegen ist, so bildet der Zugang zur angemessenen sanitären Versorgung einen wesentlichen Eckpfeiler der Entwicklungszusammenarbeit. Die positiven Effekte sind vielschichtig. So können nicht nur Menschenleben gerettet, die Trinkwasserressourcen bewahrt, sondern durch die reduzierten Gesundheitskosten und die gesteigerte Produktivität einen volkswirtschaftlicher Nutzen erzielt werden. Wir sehen deshalb in dem internationalen Welttoilettentag den besten Anlass, um das Schweigen zu brechen und darüber zu reden.

Doch wie sieht die Situation in Nepal aus? Durchfallerkrankungen, ausgelöst durch mangelnde sanitäre Einrichtungen und Hygiene, sterben jährlich rund 600 Kinder unter fünf Jahre in Nepal, an den folgen mangelnder Wasserversorgung. Lediglich jede*r zweite der Bevölkerung in Nepal hat Zugang zu einer angemessenen Toilette. Die Mehrheit der Menschen, vorwiegend in den ländlichen Regionen, sind auf sog. „Outdoor-Toilets“ angewiesen. Besonders Mädchen haben während ihrer Menstruation unter der Situation sehr zu leiden. Neben der mangelnden Aufklärung fehlt es häufig an den sanitären Ausstattungen der Schulen. Die verbundenen Konsequenzen, wie die fehlende Möglichkeit Hygiene-Artikel zu waschen, und zu entsorgen oder die fehlende Privatsphäre, führen nach einer Studie der Weltbank zu einem Ausfall der Schulzeit von bis zu 20%. Dieses und weitere relevante Themen zur Situation in Nepal werden in den kommenden Beiträgen ausführlich aufgegriffen.

Wer sich konkret für die Aufgaben und Ziele der World Toilet Organization interessiert, findet hier mehr dazu.

Weiteres zum Thema: 

 

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